DIE BIBEL IST EIN MÄRCHENBUCH:

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Der Beitrag der Kirche zur humanen Gesellschaft und zur Kultur wird nur stattfinden, wenn die Kirche auf weite Teile der biblischen Inhalte verzichtet." (Prof. Gerd Lüdemann)

"Atheist wurde ich durch mein Theologiestudium ..." (Dr. Dr. Joachim Kahl, Philosoph - zum Video)

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Die Professoren der Theologie sind die Figaros des Christentums" und
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Die Theologie ist ein Parasit an der Tafel der Wissenschaften". (Franz Oberbeck, Kirchenhistoriker und Professor für Evangelische Theologie)

Heinz-Werner Kubitza, Autor von: „
Der Jesuswahn. Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung“, schreibt:

Die Bibel ist in sich viel zu widersprüchlich. Und sie enthält, nebenbei gesagt, auch eine Menge Unsinn. Das Ansehen, dass sie immer noch hat, hat sie nicht verdient. Dass das Ganze des Christentums auf nur eingebildeten Grundlagen beruht, dieses Ergebnis der Forschung hat mich dazu gebracht, dies auch deutlich auszusprechen. Die Bibel transportiert nicht nur ein Jesusbild, das mit dem historischen Jesus nichts zu tun hat. Sie enthält auch eine Fülle inhumaner Stellen, die eine rückständige Ethik propagieren. Der Gott des Alten Testaments ist an vielen Stellen ein Tyrann, der Gefallen daran findet, Kriege zu führen und zum offenen Völkermord aufzurufen. Man sollte zu keinem Gott beten, der an vielen Stellen eher vor ein Kriegsverbrechertribunal gehört. Und im Neuen Testament findet sich ein primitiver Teufels- und Höllenglaube (auch bei Jesus). Die „christliche Hoffnung“ findet ihren Höhepunkt in Vernichtung und Folterqualen für den größten Teil der Menschheit, nämlich die, die es sich erlauben, an etwas anderes zu glauben als vorgeschrieben wird. In der Johannesoffenbarung weidet sich ein neurotischer Autor regelrecht an der Vernichtung Andersdenkender. Die Bibel ist an vielen Stellen von einer freiheitlichen und humanen Ordnung, von Werten wie Toleranz, Gleichheit und Mitmenschlichkeit meilenweit entfernt. Die Werte, die unsere Gesellschaft wirklich bestimmen, stammen nicht aus der Bibel. Lessing ist wichtiger als Paulus.

Auch die historisch-kritischen Untersuchungen von
Prof. Gerd Lüdemann brachten u. a. ans Licht, dass die Auferstehung Jesu mit einem "frommen Selbstbetrug" der Jünger begonnen hat, dass kein Buch Mose von Mose stammt, kein Psalm Davids von David, die allerwenigsten Prophetenworte von den Propheten, dass es einen Exodus Israels aus Ägypten nicht gegeben hat. Diese Ergebnisse erschüttern die Grundfesten der durch Schrift und Bekenntnis definierten christlichen Kirchen, die sich auf ihren einmaligen historischen Ursprung berufen.

MEIN FAZIT:
Kirchenkritik gilt auch heute noch als Gotteskritik - ein sehr anmaßendes Totschlagargument, das die meisten Menschen nicht durchschauen, und das sich deshalb auch seit Jahrhunderten bestens bewährt hat. Die umfangreichen
Beweisführungen machen jedoch in überzeugender Weise deutlich, dass die Bibel sowie die Geschichtsschreibung systematisch gefälscht wurde. Und was weitaus schlimmer wiegt - die Sachverhalte sind dem Klerus bekannt. Trotzdem ist dieser nicht bereit, die wahren Sachverhalte anzuerkennen, geschweige denn für eine Richtigstellung zu sorgen. Kann das wirklich eine Kirche sein, der wir uns und unsere Kinder guten Gewissens anvertrauen können?